Eine App im Web veröffentlichen
Aktualisiert Aug 12, 2026
Manche Apps sind für Ihr Team; manche für die Welt — ein Produktkatalog für Ihre Kunden, eine Veranstaltungsagenda auf den Handys der Teilnehmer, eine Preisliste für einen Kunden. Mit dem Veröffentlichen erhält eine App eine öffentliche, schreibgeschützte Webseite, ganz ohne Konten.
Eine App veröffentlichen
Die Veröffentlichen-Karte sehen Sie, wenn Sie Eigentümer der App sind und Ihr Tarif veröffentlichte Apps umfasst.
1. Öffnen Sie die App und gehen Sie zu den Einstellungen. 2. Legen Sie in der Karte Im Web veröffentlichen den Schalter um. 3. Kopieren Sie den Link, teilen Sie ihn — oder lassen Sie eine Handykamera auf den QR-Code zeigen.
Die öffentliche Seite zeigt die Datensätze der App — als Liste oder als Bildkacheln — die Details jedes Datensatzes und die Dashboards, im Design der App. Auf Handys funktioniert sie ausgezeichnet: Leser sehen zuerst Bildkacheln. Sie können suchen und stöbern, aber nie etwas ändern. Sensible Felder bleiben maskiert, genau wie für Betrachter in Ihrem Arbeitsbereich.
Wie die Seite aussieht
Die öffentliche Seite zeigt die App so, wie Sie sie sehen. Ihre Anzeige-Einstellungen für diese App — Dunkel- oder Hellmodus, Markenfarbe, Textgröße, Layoutdichte, Design-Stil und ob Datensätze als Liste oder als Kacheln öffnen — reisen mit der Seite mit. Wer den Link öffnet, sieht also die App, die Sie gestaltet haben, keine generische. Ändern Sie eine Einstellung jederzeit; die Seite zieht binnen einer Minute nach.
Zwei Dinge bleiben bewusst zurück: Ihre Oberflächensprache (die Seite spricht die Sprachen der App selbst) und rein persönliche Einstellungen, die nicht zum Erscheinungsbild der App gehören. Gehört die App mehreren Personen, folgt die Seite derjenigen, die die Veröffentlichen-Karte zuletzt bedient hat.
Auf dem Handy wandert die Navigation in eine untere Tab-Leiste: Jedes Formular bekommt einen eigenen Tab — ab vier Formularen die ersten zwei plus ein Mehr-Menü —, gefolgt vom Dashboard und Einreichen, sofern die App sie hat. Datensätze öffnen dort als bildfreundliche Kacheln; Leser können weiterhin zur Tabellenansicht wechseln. Am Desktop sitzen diese Tabs stattdessen in der Kopfzeile.
Datensätze zum Stöbern gruppieren
Ein Katalog liest sich besser nach Kategorie, eine Veranstaltungsagenda besser nach Tag. Wählen Sie in der Veröffentlichen-Karte für ein beliebiges Formular ein Feld unter Datensätze gruppieren nach, und die öffentliche Seite zeigt dessen Datensätze unter Gruppenüberschriften — in Listen- wie in Kachelansicht.
Die Gruppierung ist optional und wird pro Formular gesetzt: Eine App mit zwei Formularen kann ihren Katalog nach Kategorie gruppieren und die Preisliste ungruppiert lassen. Datensätze ohne Wert im Feld sammeln sich unter einer eigenen Überschrift; sortiert ein Leser nach einer anderen Spalte, weichen die Gruppen, bis er zurücksortiert.
Genau bestimmen, was die Öffentlichkeit sieht
Standardmäßig zeigt die öffentliche Seite, was ein Betrachter in Ihrem Arbeitsbereich sieht. Enthält ein Formular Felder, die die Öffentlichkeit nichts angehen — ein Einkaufspreis neben dem Verkaufspreis, ein Lieferantenname —, markieren Sie im Rules-Blatt die Felder, die Sie zeigen wollen, und die öffentliche Seite zeigt dann nur diese:
| Field | Rule Type | Form |
|---|---|---|
| product_name | public | Products |
| photo | public | Products |
| selling_price | public | Products |
Eine Regel pro Feld, kein Wert nötig. Sobald ein Feld eines Formulars markiert ist, verschwindet alles Unmarkierte von der öffentlichen Seite — es wird nicht bloß im Browser versteckt; es verlässt Sheetwards Server erst gar nicht. Ein Nebeneffekt: Auf einem so eingeschränkten Formular ist die Suche abgeschaltet, damit niemand über sie verborgene Werte ertasten kann. In Ihrem Arbeitsbereich ändert sich für Ihr Team nichts.
Einreichungen aus der Öffentlichkeit annehmen
Eine veröffentlichte App kann auch Eingaben annehmen — eine Anmeldung, eine Anfrage, ein Antragsformular — ohne dass jemand ein Konto braucht. Wählen Sie in der Veröffentlichen-Karte unter Öffentliche Einreichungen ein Formular, und die öffentliche Seite erhält einen Einreichen-Tab.
Einreichungen werden wie jeder Datensatz gegen die Formularregeln geprüft — Pflichtfelder, Formate, Auswahllisten — und erscheinen in Ihrer Datensatzliste mit public@intake als Ersteller, sodass Sie immer wissen, welche Zeilen von außen kamen. Einreichende sehen nur eine Dankesnachricht (plus eine Referenznummer, wenn das Formular automatisch nummeriert); sie können nie stöbern, bearbeiten oder die Einreichungen anderer sehen. Sheetward begrenzt, wie schnell — und wie viele — Einreichungen die Seite pro Tag annimmt, und wenn der Bot-Schutz aktiv ist, durchlaufen Einreichende zuerst eine kurze automatische Prüfung.
Den Link verwalten
- Neuer Link ersetzt die Adresse. Jede zuvor geteilte Kopie funktioniert nicht mehr — allerspätestens nach einer Minute — falls ein Link landet, wo er nicht hingehört.
- Veröffentlichung aufheben schaltet die Seite genauso schnell ab. Ein späteres erneutes Veröffentlichen erzeugt einen frischen Link.
- Der Link ist bewusst nicht zu erraten, und öffentliche Seiten bitten Suchmaschinen, sie nicht aufzunehmen: Ihr Publikum ist, wem Sie den Link geben.
Was sich nicht veröffentlichen lässt
Eine App mit Genehmigungs-Workflow oder eingeschränkter Datensatz-Sichtbarkeit lässt sich nicht veröffentlichen — diese Funktionen steuern, wer welchen Datensatz sieht, und eine öffentliche Seite kann das nicht einhalten. Auch eine als sensibel markierte App bleibt privat. Der Veröffentlichen-Schalter erklärt das und nennt die Einstellung, die Sie ändern müssten, wenn die App doch öffentlich sein soll.